Das Haus der Bernharde

 

nach Motiven von Federico Garcia Lorca

in rieserischer Mundart übertragen von Reinhard Eberhardt

Bühne: Wolfgang Balzer

Kostüme: Lotte Ullrich

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PRESSESTIMMEN:

 

Bemerkenswert wie der Spannungsbogen vom Anfang bis zum Ende ohne Abstriche durchgehalten wurde und den Zuschauer in den Bann schlug. Auflockerungen durch Alltagsszenen und Alltagskomik ergaben sich schlüssig aus der Situation. Das „Weltdrama“ im dörflichen Alltag zwischen Kirche, Ehrvorstellungen, Tradition, wirtschaftlichem Denken, Missgunst und Neid herauszuarbeiten ist die besondere Leistung. Es war spannend bis zum Schluss...

Eine glaubwürdige Übersetzung in die bäuerliche Welt des Rieses und eine eindrucksvolle Leistung sowohl vom Autor wie von den Schauspielern...

...den Schauspielerinnen sah man am Ende des Stücks zum Teil an, mit welcher Sensibilität sie sich in die Lage der Töchter eingefühlt haben und wie sie, wie von einem Alptraum befreit,erst langsam wieder zu sich kamen.

Ein faszinierender Abend, auf den man sich einlassen sollte.

(Augsburger Allgemeine)

 


Regie Fahr zur Hölle, Orpheus!

 

ein szenischer Liederabend von Harwath, Schmiedel & Lackermeier

Ausstattung: Barbara Lackermeier

 

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PRESSESTIMMEN:

Voller Erfolg: nach der Premiere „Fahr zur Hölle, Orpheus“ bekamen die 5 Schauspieler minutenlangen Applaus. Zu Recht. Mit Zitaten und Liedtexten ist Andreas Harwath, Barbara Lackermeier und Christina Schmiedel ein äußerst unterhaltsames musikalisches Theaterstück gelungen.
Immer wieder wurden die Zuschauer mit eingespannt und kamen aus dem Lachen kaum mehr heraus.

(Münchner Merkur)

 

 

…. den Machern (ist) ein Glanzstück gelungen. „Fahr zur Hölle, Orpheus!“ ist als musikalische Revue angelegt, die Bühne ist ein theatrales Schlachtfeld mit schillernden Lametta-artigen Kulissen, zwischen kleinen Spots und buntem Discolicht wechselnder Beleuchtung und niemals verstummender Musik.... ein funkelndes Wirrwarr voll treffsicherem Humor, das im Gesamten so stimmig ist, dass man als Zuschauer gleichzeitig gebannt und mitgerissen ist.

(Süddeutsche Zeitung)

 


An der Arche um Acht

 

Kinderstück von Ulrich Hub

Ausstattung: Barbara Lackermeier

 

 

Trailer:

 

 

Pressestimmen:

Barbara Lackermeier hat mit „An der Arche um Acht“ ideale Gedanken für die Adventszeit inszeniert, fabelhaft besetzt und verpackt in Musik, Situationskomik und den Kompromiss, dass Gott in allem und jedem existiert. Gespickt mit liebevollen Elementen wie der Tanzeinlage der Pinguine im Schiffsbauch oder dem Schwindel von Gott in der Gefriertruhe, ist die Inszenierung ein rundum gelungenes Stück nicht nur für Kinder. Am Ende möchte man eigentlich fast weinen – vor Rührung und Begeisterung.

(Süddeutsche Zeitung)

 

Begeistert Groß und Klein ...intelligent, witzig und auf unaufdringliche Weise tiefgründig... mit leichter Hand (inszeniert) haben auch die Eltern große Freude.

(Münchner Merkur)

 


Im weißen Rössl

 

Singspiel von R. Benatzky

Bühne: Wolfgang Balzer

Kostüme: Lotte Ullrich

 

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PRESSESTIMMEN:

 

Die Alte Bastei kommt auf Trab: die Spielerschar des Verein Alt Nördlingens bietet einen schönen Theaterabend, bei dem man sich genüsslich zurücklehnen und gleichzeitig mitmachen kann.

„Zuschaun kann i net“, beklagt sich Leopold, der unglücklich verliebte Zahlkellner im „Weißen Rössl“ am Wolfgangsee, und eigentlich könnten in diesem Jahr alle Zuschauer in der Freilichtbühne der „Alten Bastei“ mitsingen. Keiner kann heuer „nur“ zuschauen, bekommt doch jeder Besucher am Eingang eine (all inklusive) „Mitmachtüte“, die auch schnurstracks erklärt wird: Die Zeitung als eventuelle Regenmütze, das Papiertaschentuch sowohl für die Herz-Schmerz-Tränchen als auch zum Abschiedwinken, das rote Herzerl zu den passenden romantischen Szenen, die Liedtexte zum Mitsingen und ein rot-weiß-rotes Austria-Fahnerl zum Radetzky-Marsch beim Einzug des Kaisers. Außerdem werden auf Taferl-Befehle aus dem Souffleurgraben Gockerlgekrähe, Busserlschmatzen und Ohrfeigen-Schmerzensrufe eingefordert.

Barbara Lackermeier hat mit ihrer umsichtigen Regie den Spagat geschafft zwischen künstlerischem Anspruch und vorhandenem Schauspielermaterial.

(Augsburger Allgemeine)

 

Spass aus der Tüte: Publikum ist überrascht von der guten Gesangsleistung und begeistert von den Mitmach-Ideen... sehr viel Applaus... Publikum war hingerissen...

Der Schlussapplaus war grandios und von vielen schrillen Beifallsheulern durchdrungen. Zu seinem Liebling erkor das Publikum aber Timo Meister, der mit Bravo-Rufen überschüttet wurde. Er hatte es geschafft, die Steilvorlage eines rosa-hellblauen Dirndls für einen gewichtigen männlichen Darsteller zu nutzen und das schrille Äußere seiner Wilhelmine Giesecke mit trockenem, schnoddrigen Ton ohne übertriebenen Klamauk professionell in der Balance zu halten.

(Rieser Nachrichten)

 


Vagina-Monologe

 

Eve Ensler

Ausstattung: Barbara Lackermeier

 

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PRESSESTIMMEN:

Ein Knaller mit bayrischer Note:

Frech und witzig, anrührend und schockierend, aber nie peinlich oder obszön lassen Carina Diesing, Anne Distler, Caroline Drexl und Christina Schmiedel die Texte der New Yorker Autorin Eve Ensler lebendig werden. Regisseurin Barbara Lackermeier hat in ihrer eigenen Bearbeitung das Stück um einiges gekürzt und ihm dafür mit eigenen Ideen eine bayerische Note verpasst.

Es wird um nichts herumgeredet. Direktheit regiert, auch beim Bühnenbild. Es ist knallrosa, und die Darstellerinnen betreten die Szene durch eindeutig geformte Öffnungen, um die herum sich Federboas ranken. Das Stück prangert Gewalt gegen Frauen an, aber es will Frauen auch zu einem selbstbewussteren Umgang mit sich und ihrer Sexualität ermuntern. Im Vagina-Workshop wird die Selbsterkundung per Handspiegel empfohlen. „Bis dahin kannte ich meine Vagina nur vom Hörensagen, beziehungsweise aus Erfindungen“, staunt eine der Figuren.

Es darf gelacht werden in den eineinhalb Stunden - etwa, wenn die Vier die vielen verschiedenen Arten des weiblichen Stöhnens vortragen („die Männer kennen die meisten davon ja nicht“) oder sich rappend darüber Gedanken machen, was wäre, wenn auch Männer die Menstruation hätten (es gäbe staatlich subventionierte Monatsbinden). In einem bayerischen Jodler empfehlen sie den Herren der Schöpfung, sich ein bisserl zu informieren über das, was ihrer Partnerin gefallen könnte. „Ich glaub, ich geh’ ins Männerkloster“, wird ein Zuschauer sagen, als hinterher das Licht angeht.

Doch die stärksten Stellen des Stückes sind die, an denen der Humor verstummt und es leise wird. Die Gedanken eines Vergewaltigungsopfers im Licht einer einzelnen Kerze, die Erinnerungen einer Frau, die in einem bosnischen Dorf serbischen Soldaten in die Hände fällt, sind beklemmend, machen das Grauen spürbar. Dass die Inszenierung nach solchen Episoden wieder die Kurve kriegt hin zu einem Moment, in dem befreit gelacht werden darf, ist ein Spagat, den die Darstellerinnen scheinbar mühelos schaffen. Die Auflockerungsarbeit, die Regisseurin Lackermeier geleistet hat, indem sie einzelne Textstellen in Dialoge umarbeitete und musikalische Einlagen einstreute, tun dem Stück gut. Das Publikum zeigte sich begeistert.

(Münchner Merkur)

 

Feministisches Lustspiel... mit leichter Hand inszeniert, … verstörend und erheiternd zugleich...

Es ist bemerkenswert wie Regisseurin Barbara Lackermeier ihre vier Protagonistinnen zu so viel Offenherzigkeit getrieben hat, ohne daß auch nur die geringste Scheu, dafür aber eine geballte Ladung Spaß auf der Bühne mitschwingt.

 

(Süddeutsche Zeitung)